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10A - Dhiyâna & Savâsana - K. Strecke

Die Karte

 

„Meditation“

Setze dich einen Moment lang hin und schliesse die Augen. Lausche dem Gesang der Vögel und stelle dir vor, dass sie all deine Sorgen mit sich nehmen, die zum Himmel emporfliegen und zu einem Regenbogen werden. Wenn du Lust hast, kannst du deine Hände in die Lotusstellung bringen und dir eine Blume vorstellen, die du auf dem Pfad gesehen hast. Rufe dir ihre Farbe und ihre Form noch einmal in Erinnerung. Stell dir vor, dass du ihren Duft einatmest und konzentriere dich auf die Luft, die in deinen Körper strömt und ihn wieder verlässt.

„die Totenstellung“ – Entspannung

Das Leben ist ein Kreislauf. Die Jahreszeiten wechseln zwischen Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Wenn du die Natur beobachtest, erholt auch sie sich im Winter, damit im Frühling wieder neues Leben spriessen kann. Es gibt Tag und Nacht, Geburt und Tod. Wenn die Felder ständig bewirtschaftet werden, wird die Erde erschöpft, genau wie unser Körper! Nach all der Aktivität ist es nun Zeit, dich auszuruhen. Suche dir dazu hier oder etwas weiter unten im Wald einen Platz, an dem du dich eine Weile hinlegen kannst. Lass die Erde dein ganzes Gewicht auffangen. Stell dir vor, wie sich der Abdruck deines gesamten Körpers im Boden abzeichnet wie Wolfspfoten in der Erde und lass die Wirkung der Yogaübungen und des Spaziergangs sich in all deinen Zellen ausbreiten und tief in sie eindringen. Du musst nichts tun!

Danke, dass du diesen Weg mit mir gegangen bist, und danke an alle Lehrer und Lehrerinnen, die Yoga über Tausende von Jahren weitergegeben haben.

Namaste.