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3 - Vrkshâsana

Die Karte

„der Baum“ – hier die Lärche und die Zirbelkiefer

Beobachte die Bäume um dich herum. Suche dir einen Baum aus und lasse deinen Blick den Stamm bis zu den Enden der Äste hinaufwandern. Atme dabei tief ein, strecke deine Arme nach oben und blicke in Richtung Himmel. Senke beim Ausatmen deinen Blick zusammen mit deinen Armen wieder in Richtung Boden. Werde zum Baum, indem du dir vorstellst, dass du tiefe Wurzeln in der Erde hast, die dich fest verankern, und Arme mit Blättern und Ästen, die sich im Wind bewegen und bis in den Himmel ragen.

Ausgehend von der stabilen Berghaltung drehst du dein rechtes Knie nach aussen, hebst allmählich deinen rechten Fuss und stellst ihn mit den Zehenspitzen auf den Boden, wobei du deine Ferse anhebst, oder stützt deinen Fuss gegen deine Wade oder deinen Oberschenkel (nicht gegen dein Knie). Bringe dann deine Hände vor deiner Brust zusammen und drücke sie sanft aneinander.

Das verschafft dir mehr Stabilität. Richte deinen Blick auf einen bestimmten Punkt und spüre, wie dein anderer Fuss fest im Boden verankert ist. Atme tief ein und spüre die Ruhe und Konzentration, die in dir herrscht. Jeder deiner kleinen Muskeln bewegt sich und passt sich dieser Haltung an. Das ist normal, denn die Bewegung lebt und dein Gleichgewicht ist nicht statisch! Setze den Fuss wieder auf den Boden und nimm dir einen Moment Zeit, um beide Füsse auf dem Boden zu spüren. Dann wechsle die Seite.

 

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