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15 - Dhiyâna

Die Karte

„Meditation“

 

Setze dich am Fuss dieses Baumes mit Blick auf das Rhododendronfeld bequem in den Schneidersitz und strecke deine Wirbelsäule durch. Du kannst dich auch auf einen Stein oder ein anderes Objekt setzen, wenn du das Gefühl hast, dass dein Bauch dabei zusammengedrückt wird. Wichtig ist, dass du frei in deinen Bauch und deinen gesamten Brustkorb einatmen kannst. Du kannst deine Hände in die Lotusstellung bringen und dir vorstellen, dass du ihren Duft einatmest. Das Üben von Yoga-Haltungen zielt darauf ab, den Körper auf langes Sitzen vorzubereiten, um zu meditieren und unser Bewusstsein und unsere Verbindung mit dem Universum, dem Subtilen, dem Grösseren als uns selbst, zu erwecken. Meditation kann schwierig erscheinen, da wir oftmals von vielen Gedanken und dem Drang, uns zu bewegen, überwältigt werden. Um dir zu helfen, dich zu konzentrieren und zu entspannen, kannst du ein Mantra verwenden.

Mantras basieren auf der Kraft des Klangs. Da Klänge mit Energie geladen sind, verändert die Vibration des Lautes und seine Resonanz die Umgebung und die Person, die ihn äussert. Das Mantra ist wie ein winziger Samen, der in uns gepflanzt wird und den wir giessen, damit er wächst.

Das Rezitieren von Mantras hat eine positive Wirkung auf das Universum, aber auch auf die Person, die es wiederholt, indem es für geistiges, spirituelles und körperliches Wohlbefinden sorgt.

Ich empfehle dir, das Mantra Om Mani Padme Hum „Das Juwel im Lotus“ mehrmals zu wiederholen, um dein Herz zu öffnen und Mitgefühl gegenüber anderen zu entwickeln.