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13 - Ardha Setu Bandhâsana

Die Karte

„die Halbbrückenhaltung“

Bei einer Yogastunde werden die einzelnen Haltungen normalerweise in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt, um ihre Wirkung zu verstärken. Ardha Setu Bandhâsana gehört zur Familie der sogenannten Umkehrhaltungen. Diese werden häufig am Ende der Einheit ausgeführt. Auf der Zeichnung kannst du erkennen, dass das Herz höher als der Kopf liegt, was charakteristisch für diese Übungen ist. Auf diesem Pfad hast du bereits eine Umkehrhaltung kennengelernt. Weisst du welche? Es ist eine Haltung, die oft zwischen verschiedenen Haltungen eingenommen wird, weil sie erholsam ist. Es handelt sich um den herabschauenden Hund.

Umkehrhaltungen haben zahlreiche positive Effekte: Sie beleben Körper und Geist, bringen das endokrine und Nervensystem ins Gleichgewicht und wirken beruhigend. Ausserdem aktivieren sie die Flüssigkeitszirkulation im Körper (Lymph- und Blutsystem), um unseren Organismus besser zu versorgen, so wie es die Suonen für die Erde und die Felder tun.

Die Halbbrückenhaltung ist eine Vorbereitung auf die Radhaltung Chakrâsana. Stell dir die Mühlräder vor, die sich mit der Kraft des Wassers drehen. Spüre das Wasser und die Energie, die durch deinen Körper fliesst. Auch du selbst besitzt kleine Räder, die sich drehen, um die Energie in dir fliessen zu lassen. Im Yoga werden diese Chakras genannt.

Auf einem Bergpfad sind Umkehrhaltungen schwer durchzuführen und erfordern oft eine bestimmte Ausrüstung, um sie sicher auszuführen. Ich schlage daher vor, dass du sie heute durch einen Spaziergang zu der nächsten Station ersetzt. Gehen aktiviert ebenfalls unseren Kreislauf und hilft, mentale oder emotionale Unruhe zu lindern.

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